Das Wetter in Heilbronn

Polizeireport

9. Juli 2020

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Heilbronn: Autofahrer demolieren Asphalt - Neckargartacher Brücke Nord wird voll gesperrt

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12 neue Covid-19 Fälle in Heilbronn

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Erste Besen öffnen wieder

Die ersten Besenwirtschaften in der Region öffnen wieder..

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Bio-Höfe und Bio-Läden in der Region Heilbronn. Alle Adressen...

 

Trolli 2020 fällt Corona zum Opfer

Der Trollinger-Marathon 2020 findet nicht statt. „Wir bedauern das sehr und wissen, dass nicht nur Teilnehmer des Trolli jeden Alters, sondern auch Zuschauer sich auf diesen Lauf sehr gefreut haben“, sagt der Geschäftsführer der Heilbronn Marketing GmbH, Steffen Schoch.

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Zu schnell wird jetzt schnell teuer

Geschwindigkeitsverstöße werden Autofahrer künftig deutlich teurer zu stehen kommen als bisher. Auch ein Fahrverbot droht eher. Dies sind die Konsequenzen der jüngsten Novelle der Straßenverkehrsordnung StVO, die der Bundesrat am 14. Februar beschlossen hat. Die Umsetzung ist jetzt für den 28. April geplant. Vielen Autofahrern dürften diese Neuerungen aber noch unbekannt sein. Denn in der Öffentlichkeit lag das Hauptaugenmerk bislang auf anderen Aspekten der Novelle, vor allem mit Bezug auf den Radverkehr. So werden Verstöße wie das verbotswidrige Parken auf Geh- und Radwegen sowie das nunmehr unerlaubte Halten auf Schutzstreifen und das Parken und Halten in zweiter Reihe künftig Geldbußen bis zu 100 Euro nach sich ziehen.

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Rechtsanwälte in der Region...

 

Neueröffnung: Medizinisches Versorgungszentrum Möckmühl

Wer in Möckmühl zum Haus- oder Kinderarzt muss, hat ab Januar 2020 eine neue Anlaufstelle.

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Thomas Weber neuer Chef der SLK-Kliniken

Thomas Weber hat mit Jahresbeginn seinen Dienst als Geschäftsführer der SLK-Kliniken Heilbronn GmbH angetreten. Er folgt auf Dr. Thomas Jendges, der SLK nach elf Jahren aus familiären Gründen zum Jahresende verlassen hat.

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Der neue Weinpavillion gegenüber der Experimenta und die Wein-Villa-Macher (v.l.) Jürgen Sawall, Karl Seiter und Daniel Drautz.


Die Weinwirtschaft Württemberg hängt am Tropf des Marktes und des Klimawandels

Die Erntemenge 2018 ist kleiner als ursprünglich angenommen. Nach der Erntemeldung sind es knapp 116 Mio. Liter Wein. Anfänglich wurden 120 Mio. Liter Wein geschätzt. Nach den geringen Weinernten der Jahre zuvor war 2018 ein Wunschherbst. Besonders zu erwähnen ist die hervorragende Qualität des Jahrgangs, die sich in die Reihe der Jahrhundertjahrgänge einordnen lässt. Das große Problem der Weinwirtschaft ist die Marktsituation. Zunehmend stärker wird der Druck durch Auslandsweine, die zu Dumpingpreisen in Deutschland in den Regalen des LEHs, insbesondere in den Discountern stehen. Die Auslandsweine besitzen jetzt schon einen Marktanteil von über 55%, hinzukommt eine Strangulierung der Branche mit überzogenen Forderungen von Seiten des LEHs für heimische Weine. Normal wären Preisanhebungen für unseren Wein notwendig, um die höheren Produktionskosten abdecken zu können.

Diese Ausgangssituation führt zu wirtschaftlichen Problemen in unseren Weinbaubetrieben im Land. Letztendlich hören viele Betriebe auf, die keine Betriebsnachfolger haben oder finden.

Erfreulich ist trotz allem, dass es ein gutgefülltes Reservoir vonhervorragend ausgebildeten Jungwinzern/innen gibt, die viele neuen Ideen und Motivation mitbringen und bereit sind, sich den Marktgegebenheiten zu stellen und Betriebe zu übernehmen. Um erfolgreich zu sein, brauchen diese Betriebe auch Verbraucher, die bereit sind etwas mehr für eine Flasche Wein auszugeben um die Leistungen dieser jungen Generation wert zu schätzen. Und zudem gewährleistet der Verbraucher beim Kauf eines heimischen Weines den Erhalt unserer Kulturlandschaft und unseres Lebensraumes.

Erhebliche Auswirkungen auf die Reben hat der zunehmende Klimawandel. Extreme Wettersituationen z. B. lang anhaltende Trockenheit, Starkregen, Frost, Hagel und zunehmende Stürme beeinflussen die Produktionsbedingungen. Extreme Regenfälle bei hohen Temperaturen führen zu einem erhöhten Pilzdruck und zu einem starken Befall von Schadinsekten z.B. Kirschessigfliege.
Um finanzielle Schäden für die Betriebe zu minimieren, fordert der Weinbauverband eine Mehrgefahrenversicherung mit einer geförderten Prämie, um sie für die Weinbaubetriebe bezahlbar zu gestalten.

Der Klimawandel wurde nicht allein von den Weingärtnern verursacht. Es ist eine gesellschaftspolitische Aufgabe dem Klimawandel zu begegnen und dort wo es klimabedingte Schäden gibt, diese etwas finanziell auszugleichen.

Die Weinwirtschaft Württembergs ist auch zukünftig bereit, Lösungsmöglichkeiten zu suchen und umzusetzen, um einen nachhaltigen Weinbau zu betreiben.