Das Wetter in Heilbronn

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Zur Zeit haben 42 Besen in der Region geöffnet. Alle Besen...

Polizeireport

13. Dezember 2019

 +++ Abstatt: Reifenstecher wird lästig +++

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Ilsfeld: Polizei sucht Einbrecher mit Fotos.

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Heilbronn: Otto Kirchheimer-Preis für Andreas Voßkuhle

Professor Dr. Dres. h. c. Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, ist Träger des Otto Kirchheimer-Preises 2019. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung erinnert an den in Heilbronn geborenen deutschen Staatsrechtslehrer und Verfassungswissenschaftler Otto Kirchheimer (1905-1965).

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Bio-Höfe und Bio-Läden in der Region Heilbronn. Alle Adressen...

 

Ab sofort können sich Versicherte der Gesetzlichen Krankenkassen in Baden-Württemberg online von einem Tele-Arzt beraten lassen.
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Heilbronn: Diabetes-wegweiser erschienen

Die Kommunale Gesundheitskonferenz hat die Informationsbroschüre „Wegweiser Diabetes mellitus“ für Heilbronn veröffentlicht. Der Wegweiser ist eine wichtige Orientierungshilfe für Menschen mit Diabetes und soll Betroffene auf der Suche nach der richtigen Anlaufstelle unterstützen.
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Mit Gaby Hauptmann geht die Auszeichnung "Weingenießerin des Jahres“ erstmals an eine Frau.

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Die Weinwirtschaft Württemberg hängt am Tropf des Marktes und des Klimawandels

Die Erntemenge 2018 ist kleiner als ursprünglich angenommen. Nach der Erntemeldung sind es knapp 116 Mio. Liter Wein. Anfänglich wurden 120 Mio. Liter Wein geschätzt. Nach den geringen Weinernten der Jahre zuvor war 2018 ein Wunschherbst. Besonders zu erwähnen ist die hervorragende Qualität des Jahrgangs, die sich in die Reihe der Jahrhundertjahrgänge einordnen lässt. Das große Problem der Weinwirtschaft ist die Marktsituation. Zunehmend stärker wird der Druck durch Auslandsweine, die zu Dumpingpreisen in Deutschland in den Regalen des LEHs, insbesondere in den Discountern stehen. Die Auslandsweine besitzen jetzt schon einen Marktanteil von über 55%, hinzukommt eine Strangulierung der Branche mit überzogenen Forderungen von Seiten des LEHs für heimische Weine. Normal wären Preisanhebungen für unseren Wein notwendig, um die höheren Produktionskosten abdecken zu können.

Diese Ausgangssituation führt zu wirtschaftlichen Problemen in unseren Weinbaubetrieben im Land. Letztendlich hören viele Betriebe auf, die keine Betriebsnachfolger haben oder finden.

Erfreulich ist trotz allem, dass es ein gutgefülltes Reservoir vonhervorragend ausgebildeten Jungwinzern/innen gibt, die viele neuen Ideen und Motivation mitbringen und bereit sind, sich den Marktgegebenheiten zu stellen und Betriebe zu übernehmen. Um erfolgreich zu sein, brauchen diese Betriebe auch Verbraucher, die bereit sind etwas mehr für eine Flasche Wein auszugeben um die Leistungen dieser jungen Generation wert zu schätzen. Und zudem gewährleistet der Verbraucher beim Kauf eines heimischen Weines den Erhalt unserer Kulturlandschaft und unseres Lebensraumes.

Erhebliche Auswirkungen auf die Reben hat der zunehmende Klimawandel. Extreme Wettersituationen z. B. lang anhaltende Trockenheit, Starkregen, Frost, Hagel und zunehmende Stürme beeinflussen die Produktionsbedingungen. Extreme Regenfälle bei hohen Temperaturen führen zu einem erhöhten Pilzdruck und zu einem starken Befall von Schadinsekten z.B. Kirschessigfliege.
Um finanzielle Schäden für die Betriebe zu minimieren, fordert der Weinbauverband eine Mehrgefahrenversicherung mit einer geförderten Prämie, um sie für die Weinbaubetriebe bezahlbar zu gestalten.

Der Klimawandel wurde nicht allein von den Weingärtnern verursacht. Es ist eine gesellschaftspolitische Aufgabe dem Klimawandel zu begegnen und dort wo es klimabedingte Schäden gibt, diese etwas finanziell auszugleichen.

Die Weinwirtschaft Württembergs ist auch zukünftig bereit, Lösungsmöglichkeiten zu suchen und umzusetzen, um einen nachhaltigen Weinbau zu betreiben.